
Da es sich bei der OLED um ein stromgetriebenes Bauelement handelt, ist ein wichtiger Punkt bei der Herstellung großflächiger Leuchtelemente die homogene Stromdichteverteilung auf großen Flächen. Diese Homogenität ist limitiert durch die Notwendigkeit mindestens eines transparenten Kontaktes, welcher normalerweise durch transparent leitfähiges Indium-Zinn-Oxid (ITO) realisiert wird. Aufgrund der geringen Leitfähigkeit des ITO (~10-20 Ohm/square) limitiert diese Schicht die maximale Leuchtflächengröße. Bei zu großen Elementen verringert so der ohmsche Anschlusswiderstand die Leuchdichtehomogenität.
Weiterhin sinkt die Fertigungsausbeute innerhalb der Herstellung mit steigender aktiver Fläche rapide, so dass sich eine momentan maximal sinnvolle Leuchtfläche von 10x10 bis 15x15 cm² ergibt. Auf Basis dieser Limitierung müssen viele Einzelleuchtelemente möglichst effizient zu einer größeren Fläche zusammengeschlossen werden, ohne die Charakteristika der OLED einzuschränken. Solche kontaktierten Einzelelemente werden als OLED-Module bezeichnet.
Die wichtigsten zu erhaltenden Charakteristika solcher OLED Module sind hierbei:
• Minimale Aufbauhöhe
• Hohe Leuchtdichtehomogenität
• Robuste und einfache Kontaktierung der OLED Fläche
• Homogene Wärmeableitung
Zusätzlich können OLED-Module die Möglichkeiten eröffnen, elektronische Treibersysteme zu integrieren, um hiermit eine intelligente und effiziente Verschaltung zu erreichen.
Die Entwicklung und Fertigung von OLED Lichtmodulen ist die Kernkompetenz der LEDON OLED Lighting.
Auf Basis von OLED-Modulsystemen ist so eine einfachere Integration von OLED-Elementen in Leuchtanwendungen möglich, um ultraflache innovative OLED-Leuchten schneller Realität werden zu lassen.
